Aktuelles

Wieder einmal werden wir alle, bedingt durch die Widrigkeiten des Universums, den Freuden der schönsten Jahreszeit beraubt. Wer allerdings gerne in Erinnerungen schwelgen möchte, dem sei wärmstens ans Herz gelegt einen kleinen Spaziergang in die Philippsburger Innenstadt zu unternehmen. In den Schaufenstern der Mecklenburgischen Versicherung (Janus-Haus!) haben unerschrockene Karnevalisten wieder einmal keine Mühen gescheut um der närrisch versierten Bevölkerung einen nicht minder närrischen Augenschmaus zu bereiten. 

Möglicherweise erstmals in der (jüngeren) Geschichte der Narhalla finden sich alle Jahresorden, welche seit 1951 vergeben wurden, an einem Ort versammelt.In diesem Zusammenhang möchten wir die Philippsburger Bevölkerung dazu aufrufen die Keller und Speicher zu entrümpeln. In wenigen Jahren begeht die Narhalla ein Jubiläum. Insbesondere die 50er und 60er-Jahre sind wenig in unseren Archiven erfasst, und drohen im Dunkel der Geschichte zu verschwinden. Wer also Bilder, Dokumente, Orden oder ähnliches bei sich findet sei herzlich dazu ermuntert diese beim Presseminister Adriano Agnoli abzugeben oder kurzfristig zur Digitalisierung zur Verfügung zu stellen. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass seit einigen Jahren auch die Standarte der KaGe Narhalla vermisst wird. Wer selbige zufällig im Keller finden sollte, darf sie, gerne auch anonym, beim oben Genannten abgeben (Alte Kirchenstr. 15).

Zu guter Letzt folgt eine frohe Kunde für die Freunde des Philippsburger Narrenblatts: In Kürze erscheint eine neue Ausgabe! Diese kann bei den bekannten Verkaufsstellen oder dem Presseminister bezogen werden. Die erste Ausgabe ist nun hier zu lesen.

Für die Narhalla

Adriano Agnoli

 

Liebe Närrinnen und Narren,
noch im Sommer waren wir guter Dinge, dass die ausgefallene Kampagne 2020/2021 ein Einzelfall war und bleiben wird. Auf dieser Grundlage haben wir dann die Planung für die neue Kampagne 2021/2022 aufgenommen, die Veranstaltungen festgelegt und nach einem neuen Prinzen gesucht. Mit dem 2G-Optionsmodell waren wir dann auch für die Inthronisation des Prinzen Philipp LXXII. gerüstet, den wir am 11.11. in Amt und Würden setzen wollten. Wie Euch mittlerweile bekannt ist, hat diese Inthronisation wegen steigender Infektionszahlen damit verbunden dem Ausfall des 2G-Optionsmodells sehr zu unserem Bedauern nicht stattgefunden. Auch die in Aussicht gestellte Saalfasnacht ist auf Grund der aktuellen Entwicklung und den damit verbundenen Anordnungen und Einschränkungen leider nicht möglich. Dies gilt zu unserem Leidwesen auch für den Umzug am Fasnachtsamstag. Somit gibt es auch in diesem Jahr keine Kampagne der KaGe Narhalla Philippsburg. Was wir aber auf jeden Fall aufrechterhalten möchten, ist ein Wiederaufleben und ein Minimum an Vereinsleben. Dies gilt auch und besonders für unsere Tänzerinnen und Tänzer, für die wir im Frühjahr die eine interne Veranstaltung auf den Weg bringen, bei der Sie uns ihr Können vorführen. Ich verabschiede mich im Namen des Präsidiums und persönlich mit den besten Wünschen für die besinnlichen Tage frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022.

Bleibt gesund!

Euer Präsident Harald Weis


Nachdem im Frühjahr 2020 der Corona-Virus das öffentliche Leben in Bund, Ländern und Gemeinden zum Erliegen gebracht hat, gab die Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine frühzeitig die Empfehlung ab, keine Veranstaltungen in der Kampagne 2020/2021 durchzuführen. Dieser Empfehlung folgend hatten wir keine Planungen aufgenommen und daraus resultierend keinen Jahresorden kreiert. Im Frühsommer diesen Jahres gingen wir in die Planung für die Kampagne 2021/2022 und haben einen neuen Jahresorden gestaltet.Unsere Überlegungen für den Jahresorden wurden neben der ausgefallenen Kampagne 2020/2021 natürlich au2022ch davon geprägt, was im letzten Jahr an besonderen Vorkommnissen vorgefallen war. Hier war auf Grund des Lockdowns und des damit verbundenen Ausfalls des kulturellen und öffentlichen Lebens nicht viel zu holen, für unsere Stadt Philippsburg galt dies hinsichtlich der besonderen Ereignisse jedoch nicht. Seit dem Bau der Kühltürme haben diese für die Philippsburger und die umliegenden Gemeinden frühzeitig und weithin den Weg nach Hause angezeigt: ob dies die Rückkehr vom Ausflug in die Pfalz oder der Blick von der Hornisgrinde war; man konnte jedem sicher zeigen, in welcher Richtung und Entfernung man Zuhause war. Selbst aus dem Flugzeug konnte man die Kühltürme erkennen. 

Der begehrte Trommlerpreis, den die Karnevalsgesellschaft Narhalla 1874 Philippsburg (eine der ältesten im Lande) in Baden alljährlich an hochkarätige Fastnachter aus der ganzen Republik vergibt, ging in diesem Jahr an den aus den Fernsehsitzungen der Mombacher Bohnebeitel bekannten Gerd Brömser vom Aulhauser Carneval-Club aus Rüdesheim am Rhein.

Im Rahmen eines an Höhepunkten reichen und glanzvollen Ehrenabends, der am Wochenende vor vollem Haus in der herrlich dekorierten Jugendstil-Festhalle Philippsburg über die Bühne ging, konnte die Vereinsspitze um Präsident Harald Weis den Hermann-Siegel-Gedächtnis-Preis in Form des Philippsburger Trommlers an den durch seine famosen Auftritte weithin bekannten Fastnachter Gerd Brömser verleihen.

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