Glanzvolle 44. Trommlerpreisverleihung mit Ehrenabend |
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Traditionell begann die Trommlerpreisverleihung am Donnerstag, dem 9.2.12 mit einem Empfang am Nachmittag. Neben dem neuen Preisträger Jörg Jara` konnte die Präsidentin Martina Kerner auch frühere Preisträger begrüßen, u.a.: „Das Stockacher Narrengericht“, „De Groiner“, die „Augustenkapelle“, „Wasen-Trio“, „Spraddel-Sänger“ , darüber hinaus auch Bürgermeister Stefan Martus, Exprinzen, Senatoren und Sponsoren. Nach der obligatorischen Ordensverleihung sang Charly Bög einige Stimmungslieder und gerne sangen oder schunkelten die Gäste mit. Doch bald war es höchste Zeit in die Festhalle zu eilen, denn um 19.11 Uhr begann der Ehrenabend. Trommler Lukas Weis sprach den Prolog und danach zogen Prinz Philipp LXIV., Thomas Beier mit Pagen, Garde, Elferrat und vielen auswärtigen „Lieblichkeiten“, „Tollitäten“ und Gästen auf die Bühne der Festhalle, die gut gefüllt war.
Die Präsidentin Martina Kerner begrüßte alle und schon ging es los mit einem fulminanten Programm mit vielen Höhepunkten. Nach langer Zeit der Pause ging „K.U.“ (Klaus Umstadt) wieder durch die Stadt und nahm die kommunale und nationale Politik aufs Korn - nach seiner Devise:“Ich sag jo nix, ich denk jo bloß“. Aber auch viele einzigartige Tänze der Narhalla-Eigengewächse konnten die Besucher an diesem Abend genießen: So die „Borzlergarde“ mit einem Tanz grüner Geister, die „Saalbachperlen“ mit einem Gardetanz in den tollen Gardekostümen, die Trommlergarde mit einem Schautanz nach dem Disney-Film
„Robin Hood“, und die Schautanzgruppe mit einem rhythmischen „Irish Dance“, dem akrobatischen Tanzmariechen Johanna Blaser und schließlich auch noch die Herren-Schautanzgruppe des Elferrates mit ihrer „Blues-Brothers“ Interpretation.Ehrenpräsident Karlheinz Kerner hielt die Laudatio auf den neuen Trommlerpreisträger indem er die Vita und die Leistungen des bisher nördlichsten Preisträgers (er ist aus Schleswig-Holstein) herausstellte. Die Präsidentin Martina Kerner übergab an Jörg Jara` dann die handgeschnitzte Trommlerfigur und die zugehörige Ehrenurkunde. Neben Bürgermeister Stefan Martus hatten sich die anwesenden Trommlerpreisträger auf der Bühne eingefunden. Der spätere Auftritt des neuen Trommlerpreisträgers war unbestritten der glanzvolle Clou des Abends. Wie er seine Puppen „Herr Jensen“ oder „Olga“ im wahrsten Sinne des Wortes lebendig werden lässt, ist in Deutschland bestimmt unerreicht. Diesen herrlichen Auftritt werden die Gäste nicht so schnell vergessen. Nach nicht enden wollendem Beifall musste er Zugaben geben, die ebenso begeistert beklatscht wurden. Stürmische Zugabenforderungen durch das Publikum mussten das Wasen-Trio („Wir fahren alle nach Marokko“), „Antonio Flagranti“ alias Joachim Kinsch und die supertollen „Tellplatzlerchen“ aus Ötigheim erfüllen. Die Herzen im Sturm gewann die, auf Anregung von Karl-Heinz Kerner neuformierte, Band „Narhalla Dream-Boys“. Von deren Liedern und Songs konnten die Besucher nicht genug bekommen: Ein Traumstart. Glänzend unterhielt Charly Bög mit seinem neuen Prinzenlied und vielen Fastnachtssongs die Gäste in der Festhalle. Aus Mainz war der Vorjahres-Preisträger Thomas Neger nach Philippsburg gekommen, um mit seiner Band „Humbas“ die Philippsburger „Fasenachter“ mit „Meenzer Liedern“ zu erfreuen, darunter „Wir leben all im Schatten des Domes“. Ein herrlicher Abend der guten, gehobenen Unterhaltung ging nach fünf Stunden zu Ende und nicht nur die Präsidentin Martina Kerner war mit diesem Abend und Nacht mehr als begeistert. Peter Brecht |
