Eine Besonderheit unterscheidet Philippsburg von anderen närrischen Hochburgen. Hier gibt es kein Prinzenpaar, aber eine Art Dreigestirn, nämlich einen Prinzen und ihm zur Seite zwei Pagen.

Nach der Wiederbelebung seit 1949 haben die Philippsburger in Bezug auf ihre Heimatstadt dem Prinzen den Namen Philipp verliehen und ihm Jahr für Jahr die nächst höhere Ordnungszahl zugeteilt.

Aus unseren Gründungsunterlagen wissen wir, daß auch die früheren Narhallesen im Jahre 1874 einen Prinzen als Narrenherrscher für die tollen Tage wählten. Ob er damals einen bürgerlichen Beinamen trug, wissen wir nicht. In den Analen ist lediglich von “Prinz Carneval” die Rede. Heute noch unbestätigte Vermutungen lassen darauf schließen, daß diese Namensgebung in Anlehnung an die großen Kölner Vorbilder geschah, denn bei den Unterlagen befindet sich auch ein Kölner Liederbuch vom Gürzenich aus dem Jahre 1870. Nach dem Wiederaufleben der Fasenacht haben die Philippsburger in Anlehnung an den Namen ihrer Heimatstadt dem Prinzen schlicht den Beinamen Philipp gegeben und ihm jeweils die nächst höhere Ordnungszahl zugeteilt.

Der nachfolgenden Wappengalerie können sie die Prinzen mit ihren Pagen seit 1949 entnehmen.

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