Ins Clubhaus des SV Philippsburg hatte der Prinz Philipp LXVIII., Harald Weis, am Abend des Fastnachtsdienstag die Mitglieder des Elferrates und Aktive geladen. Galt es doch noch einmal die kurze Kampagne gebührend und gemeinsam zu feiern. Am Büfett stand ein sehr gutes Essen bereit, das keine Wünsche offen ließ. Später gesellten sich die Badner Schalmeien dazu und gemeinsam marschierten die Narren zum Marktplatz. Die Badner Schalmeien taten ihr bestes, um die Stimmung noch einmal in die höchsten Höhen zu treiben. Doch dann entrollte der „Fastnachtskardinal“ Egbert Fichtner seine „Fastenpredigt“ und las der Narhalla und dem Prinzen die „Leviten“. Der „Prediger“ hatte die „Sünden“ der Kampagne gesammelt und gereimt aufgelistet. Er endete mit folgender Strophe:

Was nützt das Jammern und das Klagen, / was nützt uns all dieses Geschrei.

Die Kampagne von Prinz Philipp, / dem Achtundsechzigsten ist jetzt vorbei.

Lasst alles Bangen, ihr sollt hoffen, / es kommt bestimmt ein neuer Prinz.

Auf dessen Wohl wird auch ge…trunken, / im nächsten Jahr --- bestimmt, bestimmt.

Und nach der Verbrennung / gehet heim und schlaft euch aus!!!

 

Nun war es Zeit, die von Manfred Herd erstellte „Schlumpel“, als Symbol für dieFastnacht, zu verbrennen. Es wurden Kerzen angezündet und unter Klagen und Weinen loderten dann die Flammen hoch und verschlangen die „Schlumpel“. Anschließend gingen die Narren still nach Hause.

Am Aschermittwoch trafen sich die Aktiven im Liederkranzheim zum Heringsessen. Peter Brecht begrüßte besonders den 1. Beigeordneten Dieter Day und den Fastnachtskardinal Egbert Fichtner mit Gattin Elke. Es gab eingelegte Heringe, angemachten Quark und dazu abgekochte Kartoffel. Obwohl es sich um Fastenspeisen handelte, schmeckte es allen sehr gut. Nach dem Essen dankte P. Brecht all denen, die in der Kampagne mitgeholfen hatten, dass sie wieder zu so einem großen Erfolg wurde. Insbesondere dankte er der Stadtverwaltung, dem Ordnungsamt, dem Bauhof und nicht zuletzt der Polizei für die Unterstützung. Sein Dank galt auch dem Prinzen Philipp LXVIII. Harald Weis, den Pagen und der Prinzengemahlin Kirsten Weis. Dem Prinzen überreichte er ein edles Kirschwasser, die Pagen und Kirsten Weis erhielten Frühlings-Blumensträuße. Dieter Day lobte die KaGe Narhalla, die wieder eine tolle Kampagne kreiert habe. Prinz Philipp gab dem Beigeordneten den Schlüssel der Stadt zurück, den er beim Rathaussturm vom Bürgermeister überreicht bekommen hat. Somit war den Formalitäten genüge getan und gerne erinnerte man sich der vergangenen Fastnacht, die wieder so schön gewesen war.

Am Donnerstag nach Aschermittwoch trafen sich im Bahnhofsbereich Mitglieder des Elferrates um in einer Art vorgezogenen Gemarkungsputzede den gesamten Bereich von den Hinterlassenschaften der Narren zu reinigen. Vielen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben.

Peter Brecht

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