Am kommenden Wochenende steht Philippsburg ganz im Zeichen des Gedenkens der 400 jährigen Wiederkehr des Spatenstichs zum Bau der Festung Philippsburg. Die KaGe Narhalla beteiligt sich an dem Fest mit einem Stand. Wir laden alle Festbesucher herzlich ein, auch bei uns zu verweilen. Wir bieten gegrillten Spießbraten mit Rohkostsalat an, sowie Köstritzer Bier, gepflegte Weine, Sekt und nichtalkoholische Getränke.

Zum Sommerfest mit Übernachtung trafen sich die Mitglieder der Saalbachperlen, der Trommlergarde und der Schautanzgruppen mit ihren Trainerinnen im Schalmeienheim. Als erstes wurden Luftmatratzen aufgeblasen und mit Kissen und Schlafsäcken belegt. Nach der Begrüßung führte die Gardeministerin Sabine Renkert ihre Schützlinge sicher durch die Nacht. 55 Kinder nahmen an einem Spiele-Parcours teil, den sich die Trainerinnen ausgedacht hatten. Dabei waren ganz unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Nicht nur die Sieger sondern auch alle Platzierten bekamen anschließend Geschenke. Wirtschaftsminister Michael Schick und seine Helfer vom Präsidium der Narhalla hatten mittlerweile Chicken-Nuggets vorbereitet, die von allen Anwesenden zusammen mit den gespendeten Salaten verspeist wurden.

 

Aus allen Tänzerinnen und Tänzern wurden nun drei Gruppen gebildet. Jede Gruppe bekam eine CD mit unterschiedlicher Western-Musik. Die gestellte Aufgabe war, innerhalb einer Stunde einen Tanz einzustudieren. Die tollen Ideen, die dabei entwickelt wurden, waren sehr beachtlich und gelungen. Eine Jury von Präsidiumsmitgliedern bewerteten die Tanzgruppen. Gewonnen hatten jedoch alle Gruppen und wurden auch alle für ihre Kreativität mit Präsenten belohnt. Doch plötzlich stellten sich alle Kinder am Eingang auf und bildeten so ein Spalier, durch das Prinz Philipp LXVII., Felix Schneider, herein schritt, begrüßt mit lauten A-Jau-Rufen. Doch ehe er sich versah, saß er schon gefesselt auf einem Stuhl und wurde mit Schminke malträtiert. Nur unter der Zusage, dass er einen Korb voll Süßigkeiten spendet, wurde er wieder freigelassen. Wie die Prinzen vor ihm, hat auch er diese Garde-Attacke souverän gemeistert. Um die Gemüter wenigstens etwas abzukühlen wurde dann noch eine Nachtwanderung durchgeführt. Sehr, sehr spät kehrte dann doch Ruhe ein. Morgens bekamen die Tänzer ein Frühstück, das allgemein beifällig aufgenommen wurde. Nach dem die Kinder von den glücklichen Eltern abgeholt waren, das Schalmeienheim wieder geputzt und hergerichtet war, zog die Gardeministerin Sabine Renkert mit Trainerinnen und den Helfern eine durchweg positive Bilanz: Ein erlebnisreiches Fest, dass sehr schön war, war endgültig zu Ende.

Peter Brecht

 

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