Prinz und Pagen
Eine Besonderheit unterscheidet Philippsburg von anderen närrischen Hochburgen. Hier gibt es kein Prinzenpaar, aber eine Art Dreigestirn, nämlich einen Prinzen und ihm zur Seite zwei Pagen.
Nach der Wiederbelebung seit 1949 haben die Philippsburger in Bezug auf ihre Heimatstadt dem Prinzen den Namen Philipp verliehen und ihm Jahr für Jahr die nächst höhere Ordnungszahl zugeteilt. So kommt es, dass in der Kampagne 2001/02 Prinz Philipp LIV. Narrenherrscher über Philippsburg ist.
Doch zu einem Prinzen gehört nicht nur sein Name.
In Philippsburg hat der Prinz 4 markante Insignien, woran er leicht zu erkennen ist.
Da wäre die Prinzenkappe, die sich jeder Prinz persönlich anfertigen lässt und einen tiefen Griff ins Portemonnaie verlangt.

Das wertvollste Symbol des karnevalistischen Regenten ist ohne Zweifel das Zepter. Ein Brauch verlangt von ihm, daß er bei Verlust den “Finder” z.B. mit unmengen von Sekt entlohnen muss, bis dieser ihm das Zepter wieder zurück gibt.

Der Prinzenorden wurde 1959 vom damaligen Präsidenten Hans Werle kreiert. Er wird am 11.11. dem neu gekürten Prinzen überreicht. Auf der Rückseite steht folgende Gravur: KaGe Narhalla Philippsburg Prinz Philipp___

Des weiteren wäre da noch der Umhang, der schon zu Kaisers- bzw. Königszeiten Ausdruck von Reichtum und Würde war.

Doch nicht alleine dem Prinzen gebührt die Ehre eines Ordens. Auch die Gemahlin kommt in den Genuss eines Ordens, dem Prinzengemahlinnenorden, der ihr am 11.11. bei der Inthronisation überreicht wird. |